Spooky Spider-Pumpkin-Cake

Warnhinweis: vor Lesen dieses Posts kontaktieren sie bitte ihren Gruselexperten oder Psychiater, denn dieser Post für spooky Pumpkin-Spider-Cakes ist nichts für schwache Nerven und beinhaltet ziemlich spooky Passagen.

Na ja, es war wohl eher spooky für mich, denn die Hauptdarsteller in diesem Rezept haben mir ECHT das Leben schwer gemacht. Das grenzte ja schon fast an Sabotage!! Eine Runde Mitleid, bitte ;)

Spinnen, die den Kuchen attackieren und entzweit haben, bis hin zu Gespenstern, die sich selbst geköpft haben. Ihr seht schon, Horrorfans kommen voll auf ihre Kosten ;)

Jetzt wäre das Problem nicht ein solches gewesen, hätte ich noch etwas Kuchen übrig gehabt. Dann hätte ich einfach von vorne anfangen können. Aber, wie soll ich sagen, der hat sich iiiiirgendwie in Luft aufgelöst. Echt spooky, oder? Also ich hatte mit dem ominösen Verschwinden der restlichen Pumpkin-Spider-Cakes nix zu tun. Ich schwör! (Gut, dass ihr meine gekreuzten Finger nicht sehen könnt.) Aber hey, ich musste den Kuchen ja schließlich probieren, damit ich weiß, ob ich euch das Rezept überhaupt zumuten kann. Leider war ich mir nach dem ersten Stück noch nicht so gaaaaanz sicher und es folgte noch eins und noch eins. Das hab ich aber nur für euch gemacht. Also ganz selbstlos, wie ihr seht ;))

Tja, eigentlich wollte ich euch auch noch einen kleinen Tipp für die Resteverwertung mit auf den Weg geben, nur leider sind bei mir keine Reste übrig geblieben. Aber für das Foto kann man ja auch etwas tricksen ;) Nur hab ich da die Rechnung ohne die Gespenster gemacht.  Da mir ja aus gegebenem Anlass der Teigkörper fehlte, hab ich einfach eine Fondantkugel genommen und auf einen Stab gespießt. Bevor ich das Fondantgewand übergeworfen habe, hätte ich wohl lieber warten sollen, bis der Körper vollkommen getrocknet war. Hätte, hätte, Fahradkette. Leider bin ich in solchen Dingen etwas ungeduldig und hab dem Gespenst sofort sein spooky Dress übergeworfen. Keine gute Idee. Der Spieß hat sich stante pede durch den Kopf des armen Gespenstes gebohrt. Zum Glück floss kein Blut – typisch Gespenst halt ;) Aber ich dachte mir, alles nicht so schlimm, sind ja eh nur Nebendarsteller. Da wusste ich jedoch noch nicht, wie biestig sich diese widerlichen, kleinen, viel zu fetten Lakritzschnecken verhalten würden. Die haben sich doch glatt samt Stab auf den Kuchen fallen lassen und ihn entzweit und mit ihm die noch weiche Schokoglasur ruiniert. Das hat man davon wenn man in einen supersaftigen  Kuchen eine viel zu schwere Spinne spießen möchte. Wahrscheinlich hatte sie vorher zu viel Kuchen genascht ;)) Zur Strafe hätte ich sie am liebsten aufgegessen, aber leider mag ich kein Lakritz ;)

Nun aber zu dem Tipp:

Hierfür zerkrümelt ihr die Kuchenreste in eine Schüssel und vermengt das Ganze mit etwas geschmolzener Schokolade, bis eine schöne kompakte Masse entsteht und formt daraus ca. 2 cm große Kugeln. Taucht das Ende des Holzspießes in etwas Schokolade und steckt dann die Kugel drauf. Danach gut trocknen lassen!! Für das Gewand formt ihr etwas Fondant zu einer Kugel, rollt sie zu einem ca. 12 cm großen Kreis aus und drapiert den Umhang anschließend über der Kuchenkugel.

So jetzt widmen wir uns mal den Spinnen. Siesind für den fluffigen Kuchen leider viiiieeeel zu schwer, aber man kann sie auch ganz schön direkt ins Spinnennetz oder nehmen den Spider-Pumpkin-Cake drapieren.

Hierfür benötigt ihr einige Lakritzschnecken, Lebensmittelkleber und Zuckerschrift. Rollt eine Lakritzschnecke ab, schneidet 4 cm lange Stücke ab und halbiert sie der Länge nach. Anschließend klebt ihr die Beinchen auf der Unterseite fest. Nun noch zwei Punkte mit weißer Zuckerschrift und fertig ist die Spinne.

Und wer ein Spinnenphobie hat, der kann aus dem Kuchen auch einen Kürbis machen. Dafür zwei Kreise ausstechen und mit Marmelade übereinanderkleben. Die Kanten etwas abrunden. Fondant ausrollen und den Kuchen damit einkleiden. Für die Einkerbungen verwendet ihr am besten Wurstgarn. Platziert es mittg unter dem Kürbis und zieht so. Diesen Vorgang 3x wiederholen. Als Stiel könnt ihr ein Stück Zimtstange verwenden.

Kennt ihr eigentlich schon die #backdichhappy Challenge meiner zuckersüßen Duni? Noch nicht, dann schaut mal unbeding vorbei. Ich finde das eine wunderschöne Idee. Das Oktobermotto lautet: saftiger Kuchen. Da passt dieser Kürbiskuchen perfekt dazu.

Ich wünsche euch ein schaurig-schönes Halloween ohne Pleiten, Pech und Pannen!

Eure Melanie

Zutaten
  • 0.5 Hokkaido-Kürbis
  • 70g Butter
  • 80g Zucker, weiß
  • 80g Zucker, braun
  • 1Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 50g Mandeln, gemahlen
  • 50g Haselnüsse, gemahlen
  • 1TL Zimt
  • 1MSP Muskatblüte
  • 70g Zartbitterschokolade
  • 75g Mehl (Typ 405)
  • 0.5TL Natron
  • 2TL Backpulver

Kürbis waschen, Stiel entfernen und halbieren. Aus der einen Hälfte Kerne und Fäden herauskratzen. Anschließend vierteln und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Bei 170 °C (Umluft) für ca. 55 Minuten garen. Danach die Schale entfernen, pürieren und abkühlen lassen.

Butter bei niedriger Temperatur schmelzen.

Butter, Zucker (braun und weiß), Vanillezucker und Eier schaumig rühren.

Kürbispüree unterrühren.

Schokolade raspeln.

Nüsse, Gewürze und Schokolade unterheben.

Mehl mit Backpulver und Natron mischen,  in die Schüssel sieben und kurz unterrühren.

Eine Springform (26 cm) mit Backpapier auslegen und den Rand etwas fetten.

Teig einfüllen und bei 175 °C (Umluft) für ca. 25 Minuten backen (Stäbchenprobe!).

Den Kuchen etwas abkühlen lassen und dann aus der Form nehmen. Wenn er ganz abgekühlt ist, 7 cm große Kreise ausstechen und nach Belieben (z.B. mit geschmolzener Schokolade) verzieren.